Mittwoch, 28. August 2013

Hans Peter Blochwitz


Ich hatte letztens  - ausgehend von dem Post über ➱Peter Schreier - geradezu überfallartig ein Dutzend Kommentare zu verschiedenen Posts, die alle mit Musik zu tun hatten. Der Kommentator rabinovitch1 verstand etwas davon, wahrscheinlich mehr als ich. In zwei seiner Kommentare nannte er den Namen ➱Hans Peter Blochwitz, und ich dachte mir, wie lange habe ich diesen Namen nicht mehr gehört? Angeblich haben wir ja nur noch Klaus Florian Vogt und Jonas Kaufmann, die haben natürlich Wikipedia Artikel. Und Seiten voller Bilder bei Google. Das alles hat Hans Peter Blochwitz nicht. Lyrische Tenöre haben es schwer. In dem Post über Peter Schreier habe ich auch, vielleicht etwas vollmundig, angekündigt, dass ich demnächst einmal über Schuberts Schöne Müllerin schreiben werde. Das habe ich auch fest vor, ich habe mir die Noten schon einmal herausgesucht. Wissen Sie,o wie viele Aufnahmen der Schönen Müllerin es gibt? Allein 364 Aufnahmen enthält die Liste von ➱Huib Spoorenberg (das da ist eine ganz vorzügliche ➱Seite). Ich kenne vielleicht zwei Dutzend Aufnahmen genau, das finde ich schon exorbitant viel. 

Als ich die Kommentare von rabinovitch1 (der auch auf YouTube ➱Kommentare postet) über Hans Peter Blochwitz gelesen hatte, holte ich meine alte Aufnahme der Schönen Müllerin heraus. Und dann fiel mir ein, dass ich noch etwas ganz Schräges von Blochwitz besitze, nämlich eine Aufnahme der besonderen Art von der Winterreise. Beides Aufnahmen, die, sagen wir es ruhig, einzigartig sind. Das englische Magazin The Gramophone, das nach seiner eigenen Bezeichnung The world's authority on classical music since 1923 ist, war da ähnlicher Meinung. So schrieb dort ein A.B. über die Aufnahme von Blochwitz' MüllerinIndeed, in its complete absence of artifice and its refined, silvery sound, it may appeal to many as the favourite. It certainly receives a better recording than any of its predecessors. Und Ivor Humphreys (der Technische Direktor von Gramophone) schrieb: we all found the voice beautifully realistic. Wenn jemand in England etwas vom Klang versteht, dann ist das Ivor Humphreys, der bei Gramophon auch den Klang von Lautsprechern rezensierte. Die Aufnahme der Deutschen Grammophon war damals digital aufgenommen, ein Vorteil, den viele alten Aufnahmen nicht haben. Die auch häufig unter einer schlechten Aufnahmetechnik leiden (warum konnten nicht alle Studios Opern so aufnehmen wie die Decca?). Aber die beste HiFi und High End Technik nützt natürlich nichts, wenn die Stimme des Sängers nichts ist, wenn er kein wirkliches Verhältnis zu Schuberts Liederzyklus hat.

Was wusste ich über Hans Peter Blochwitz? Die Antwort war: nichts. Also machte ich das, was wir neuerdings immer alle tun (bis auf Frau Merkel, für die das Internet Neuland ist), ich holte den Computer mit einem Tastenklick aus seiner Schlafstellung und gugelte (ich finde, das sollte man mal so schreiben) 'Hans Peter Blochwitz'. Kein Wikipedia Artikel. Frau ➱Waltraud Wara Wende hat einen. Ich kenne völlig unbedeutende Dünnbrettbohrer, die sich von irgendjemandem einen Wikipedia Artikel haben schreiben lassen: die moderne Form der Hagiographie. Wahrscheinlich ist es heutzutage eine Auszeichnung, keinen Wikipedia Artikel zu haben. Die Sache mit dem gugeln ist - das sei am Rande gesagt - natürlich eine tolle Sache, wir sollten aber keinen Moment auf die Idee kommen, dass das eine solide Bildung ersetzt.

Da dachte ich mir, dass ich selbst etwas schreiben könnte, zumal ich ja schon unter Entwürfe ziemlich viel zu dem zu schreibenden Post über Schuberts Schöne Müllerin angesammelt hatte. So spiele ich mich heute schon mal ein wenig warm (um in der Bildlichkeit des Klaviers zu bleiben) und schreibe über Hans Peter Blochwitz und Schubert. Die zweite Aufnahme, die ich von Blochwitz besitze (ich lasse mal die ➱Cosi fan Tutte Aufnahme aus, weil ich ja heute über Schubert schreiben will) ist diese ➱Version der Winterreise. Ein wenig umgeschrieben von dem Komponisten Hans Zender. Deshalb heißt es auch A Composed Interpretation. Man ist zuerst irritiert, dann aber zieht es einen in den Bann. Diese Aufnahme ist schräg, völlig abgefahren. Aber irgendwie doch sehr schön. Es gibt die Aufnahme auf ➱YouTube ganz, aber das ist natürlich nur ein schwacher Ersatz für die beiden CDs, wenn man sie auf einer guten Anlage spielt.

Natürlich kann man sagen, dass Schubert so etwas überhaupt nicht braucht. Pianisten, die sich weniger als Liedbegleiter verstanden, wie Swjatoslaw Richter oder Benjamin Britten, haben in ihren Aufnahmen der Liederzyklen Schuberts die Details seiner Musik betont. Manchmal gegen den Sänger. Für alle Aspekte der romantischen Liebe, der Verzweiflung und Resignation reicht reicht ein Klavier aus. Aber dennoch habe ich diese Aufnahme, bei deren Cover mich der einsam Reisende immer an einen Pinguin erinnert, inzwischen lieb gewonnen. Es gibt dazu sogar schon eine ➱Magisterarbeit, aber vielleicht reicht auch diese ➱Besprechung von Rolf Breuer aus, wo es zum Schluss heißt: Dabei kann die Doppel-CD nicht genug gelobt werden. Dem souverän und eindringlich singenden Hans Peter Blochwitz und dem subtil und expressiv zugleich spielenden Ensemble Modern unter der Leitung des Komponisten-Interpreten Zender ist eine autoritative Wiedergabe gelungen, die ich sogar definitiv nennen würde, wenn das nicht dem Geist von Zenders Unternehmen widerspräche. Breuer erwähnt diese Aufnahme auch in einer Erzählung seines Buches Verhältnisse.

Nachdem ich damals Zenders Neufassung der Winterreise gehört hatte, kaufte ich mir Die schöne Müllerin. Das war 1995 leicht möglich. Heute kann man das vergessen, eine der besten Aufnahmen des Liederzyklus ist völlig vom Markt verschwunden. Als Blochwitz den romantischen Müllerburschen sang, stand er am Anfang seiner Karriere, die die Karriere eines Opernsängers war: Neben seiner internationalen Karriere als Opernsänger hat sich der prominente Mozart-Tenor Hans Peter Blochwitz in den letzten Jahren auch als Liedersänger profiliert, schrieb die Opernwelt 1992. Er hatte sein Debüt 1984 in Frankfurt als Lenski in Eugen Onegin gehabt; sein erster großer internationaler Erfolg war 1987 in den USA, als er den Evangelisten in Bachs Matthäuspassion unter Georg Solti sang. Damals war er nicht mehr ganz jung (er war schon beinahe vierzig), er hatte schon ein abgeschlossenes Studium (mit Doktortitel) hinter sich. Nicht in Musikwissenschaft, in Computerwissenschaft.

Was mich an der Aufnahme stört, ist die Klavierbegleitung von Cord Garben. Den habe ich schon einmal erwähnt, als ich über ➱Arturo Benedetti Michelangeli schrieb. Was ich da sagte, war nicht sehr nett. Aber es bleibt so stehen. Das Selbstverständnis der Klavierbegleiter ist bei vielen Aufnahmen ein Problem, sollen sie Diener oder Herren sein? András Schiff hat in einem Interview die Bezeichnung Begleiter als nicht akzeptabel bezeichnet, bei Schubert sei der Pianist dem Sänger ebenbürtig. Soll man die Begleiter wirklich hören? Man könnte das immer wieder propagierte Paradoxon, dass ➱Filmmusik nur dann gut ist, wenn man sie nicht bemerkt, auch auf die Pianisten übertragen, die Schuberts Lieder spielen. Am I too Loud? war der Titel der 1962 erschienen Autobiographie von Gerald Moore, im Untertitel hieß sie Memoirs of an Accompanist. Sie wurde unter Musikfreunden umgehend ein Kultbuch. Was man von Cord Garbens Zur Interpretation der Liedzyklen von Franz Schubert. Die schöne Müllerin - Winterreise - Schwanengesang: Anmerkungen für Pianisten nicht sagen kann, obgleich es sicherlich ein vernünftiges Buch ist. Es soll in diesem Zusammenhang noch ein Buch eines Liedbegleiters genannt werden: Am Flügel Hubert Giesen: Meine Lebenserinnerungen von Hubert Giesen. Mit ihm hat Wunderlich seine zweite Müllerin einstudiert (bei der ersten begleitete ihn Kurt-Heinz Stolze). Wenn man Giesens Buch (➱hier ein Auszug) liest, weiß man, dass es nur Hubert Giesen gibt. Ohne ihn wäre aus Wunderlich nichts geworden. Sagt Giesen.

Wahrscheinlich hat mein Leser rabinovitch1 Recht mit der Vermutung, dass die Deutsche Grammophon für einen Newcomer wie Hans Peter Blochwitz keinen teuren Begleiter verpflichten wollte. Und stattdessen das Mädchen für alles der DG, den Produzenten Cord Garben (hier links), ans Klavier setzte. Dank des Internets gibt es von der Schönen Müllerin der Deutschen Grammophon bei YouTube wenigstens drei der Lieder. Das ist einmal ➱Des Müllers Blumen, dann ➱Der Müller und der Bach und das ergreifende letzte Lied des Zyklus, ➱Des Baches Wiegenlied.

Die Stimme von Hans Peter Blochwitz ist auf einer Vielzahl von CDs zu hören, bei vielen Messen und Oratorien ist er dabei, bei vielen Mozart Opern auch. Aber die Schöne Müllerin, die wird man vergeblich suchen. Im Internet schwirren vielleicht noch ein halbes Dutzend Exemplare von der CD herum. Einen Hoffnungsschimmer gibt es bei einer Firma namens ➱ArkivMusic. Sie bietet a reissue produced on-demand and fully authorized by the original record label von Blochwitz' Schöner Müllerin für $ 16.95 an. Warum kann die Deutsche Gramnmophon die CD nicht wieder auflegen? Wunderlich (den gibt es schon ➱ganz bei You Tube) und Fischer-Dieskau hat sie ja auch noch im Programm. Es ist nicht fair gegenüber Hans Peter Blochwitz. Wenn ich eine Liste der Top Ten Aufnahmen präsentieren sollte - und das werde ich in meinem Post über Die Schöne Müllerin sicher tun - dann wäre Blochwitz sicher auf dieser Liste zu finden. Mit Wunderlich und Fischer-Dieskau. Natürlich kommt Jonas Kaufmann bei mir niemals auf die Liste. Die ➱Discographie in dem Wikipedia zu La Belle Meunière verblüfft mich nicht wenig. Und dieser ➱Engländer mit seiner japanischen Begleiterin auch nicht, selbst wenn er von allen Musikzeitschriften als der tollste Schubert Sänger gefeiert wird. ➱Peter Pears sang besseres Deutsch, viel besseres. Der englische Gentleman fegt, begleitet von seinem Freund Benjamin Britten, jüngere Tenöre leicht von der Bühne.

Als ich Blochwitz' lyrische Aufnahme zum ersten Mal hörte, fiel mir plötzlich der Name Ernst Haefliger ein, diesen exzellenten Schweizer Tenor scheint man ja vergessen zu haben, wenn man nur auf Neueinspielungen wie Jonas Kaufmann, ➱Matthias Goerne oder Thomas ➱Quasthoff schielt. Musikaufnahmen sind keine Lebensmittel, die ein aufgedrucktes Verfallsdatum haben, es muss nicht immer das Neueste sein. Von Haefligers Aufnahmen gefällt mir die mit ➱Jacqueline Bonneau (er wurde ja auch von Erik Werba und von Jörg Ewald Dähler am Hammerflügel begleitet) am besten. Lyrische Tenöre haben es heute nicht mehr so leicht, sich in der Welt der wandernden Müllerburschen und Winterreisenden durchzusetzen. Hier scheint der Bariton die Herrschaft zu haben. Was niemanden verwundert, denn vor einem halben Jahrhundert war ➱Dietrich Fischer Dieskau der unangefochtene Herrscher in diesem Reich.

Aber die lyrischen Tenöre, die mit ihrer Stimme haushalten (und keinen Wagner singen), können uns rühren. Nicht durch schmalzige stimmliche Schönheit wie ➱Ferruccio Tagliavini, sondern durch dies verhalten Zarte, diese Innerlichkeit. Das für viele Passagen bei Schubert ja angebracht ist. Vielleicht wäre da der deutsch-kanadische Tenor ➱Michael Schade, begleitet von dem sehr guten schottischen Pianisten ➱Malcolm Martineau (Schade hat den Liedzyklus vor kurzem noch einmal mit Rudolf Buchbinder aufgenommen), eine Empfehlung. Die Aufnahme hat große Momente, ist aber im Ganzen nicht so ausgewogen wie die Müllerin von Blochwitz (die stellenweise opernhafte Dramatisierung bekommt dem Ganzen nicht). Aber hören Sie doch einmal in die Schade/Martineau ➱Version von Des Baches Wiegenlied hinein. Es ist ergreifend. Es ist immer wieder ergreifend, auch (oder gerade) wenn Hannes Wader es singt.

Ich muss die Ergriffenheit zum Schluss kurz zerstören. So kalkuliert anrührend Schuberts Melodie zu Des Baches Wiegenlied am Ende des Zyklus ist, bei Wilhelm Müller sieht der Weg des Müllerburschen etwas anders aus. Die romantische Ironie, die Müller auszeichnet, ist Schuberts Sache nicht. Schubert hat nur zwanzig der fünfundzwanzig Gedichte von Müllers Gedichtzyklus vertont. Und er dachte nicht im Traum daran, den Prolog und den Epilog zu vertonen, mit denen Müller hochironisch seinen Zyklus umrahmt. Dietrich Fischer-Dieskau ist auf der Aufnahme der Deutschen Grammophon von 1962 einer der wenigen, der den illusionszerstörenden Prolog und Epilog spricht.

Der Dichter, als Prolog

Ich lad euch, schöne Damen, kluge Herrn,
Und die ihr hört und schaut was Gutes gern,
Zu einem funkelnagelneuen Spiel
Im allerfunkelnagelneusten Stil;
Schlicht ausgedrechselt, kunstlos zugestutzt,
Mit edler deutscher Roheit aufgeputzt,
Keck wie ein Bursch im Stadtsoldatenstrauß,
Dazu wohl auch ein wenig fromm fürs Haus:
Das mag genug mir zur Empfehlung sein,
Wem die behagt, der trete nur herein.
Erhoffe, weil es grad ist Winterzeit,
Tut euch ein Stündlein hier im Grün nicht leid;
Denn wißt es nur, daß heut in meinem Lied
Der Lenz mit allen seinen Blumen blüht.
Im Freien geht die freie Handlung vor,
In reiner Luft, weit von der Städte Tor,
Durch Wald und Feld, in Gründen, auf den Höhn;
Und was nur in vier Wänden darf geschehn,
Das schaut ihr halb durchs offne Fenster an,
So ist der Kunst und euch genug getan.

Doch wenn ihr nach des Spiels Personen fragt,
So kann ich euch, den Musen sei's geklagt,
Nur eine präsentieren recht und echt,
Das ist ein junger blonder Müllersknecht.
Denn, ob der Bach zuletzt ein Wort auch spricht,
So wird ein Bach deshalb Person noch nicht.
Drum nehmt nur heut das Monodram vorlieb:
Wer mehr gibt, als er hat, der heißt ein Dieb.

Auch ist dafür die Szene reich geziert,
Mit grünem Sammet unten tapeziert,
Der ist mit tausend Blumen bunt gestickt,
Und Weg und Steg darüber ausgedrückt.
Die Sonne strahlt von oben hell herein
Und bricht in Tau und Tränen ihren Schein,
Und auch der Mond blickt aus der Wolken Flor
Schwermütig, wie's die Mode will, hervor.
Den Hintergrund umkränzt ein hoher Wald,
Der Hund schlägt an, das muntre Jagdhorn schallt;
Hier stürzt vom schroffen Fels der junge Quell
Und fließt im Tal als Bächlein silberhell;
Das Mühlrad braust, die Werke klappern drein,
Man hört die Vöglein kaum im nahen Hain.
Drum denkt, wenn euch zu rauh manch Liedchen klingt,
Daß das Lokal es also mit sich bringt.
Doch, was das Schönste bei den Rädern ist,
Das wird euch sagen mein Monodramist;
Verriet' ich's euch, verdürb ich ihm das Spiel:
Gehabt euch wohl und amüsiert euch viel!

Bis ich den Post über Die Schöne Müllerin geschrieben habe, müssen Sie sich mit den Posts ➱Lindenbäume, ➱Fritz Wunderlich, ➱Wilhelm Müller und ➱Winterreise begnügen. Und wenn auch meine Top Ten Liste noch nicht fertig ist, will ich doch schon mal drei Aufnahmen nennen, die sich dort finden werden (von denen sogar zwei [Wunderlich und Lorenz] weniger als fünf Euro kosten):

Fritz Wunderlich/Kurt-Heinz Stolze (Sony) 
Peter Pears/Benjamin Britten (Decca)
Siegfried Lorenz/Norman Shetler (Berlin Classics)

Kommentare:

  1. Einen Doktor hat er nicht.Brauchte er auch nicht,um Professor zu werden. Gute lyrische Tenöre "enden" oftmals als Professoren,wie Araiza,Protschka oder eben auch Blochwitz.

    Gerade Protschka und Blochwitz hatten eine ideale Mischung zwischen Kopf-und Bruststimme,etwas das auch Fischer-Dieskau in seinen guten Aufnahmen eigen war.Dadurch können die Lieder eine Zartheit bekommen, die schlicht berührend ist, man höre Baches Wiegelied aus der Müllerin oder auch die zarten Lieder aus der Dichterliebe. Das konnten Protschka und Blochwitz überragend,wahrend Wunderlich immer Metall in der Stimme hat und piano ein reduziertes Forte war, aber eben nicht diese berückende Mischung.
    Araiza hatte eine "normale" Karriere, diejenige von Protschka und Blochwitz war recht kurz, später eingestiegen, recht früh aufgehört. Bei Protschka ist sicher, dass er durch den Repertoirewechsel die Stimme ruinierte, bei Blochwitz? Nichts, was man hier ausbreiten könnte,evt. nachfragen bei hans.alberts@gmx.de

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  2. Nachtrag: 2008 schrieb ich zu einer sehr schönen Schubertaufnahme bei amazon:Momentan ist die Aufnahme erhältlich. Freunden des Liedgesangs kann sie nur wärmstens ans Herz gelegt werden. Die perfekt geführte leichte Stimme ist ideal, die Aussprache tadellos.

    Man kann sich gut vorstellen, wie ein Tenor bei einer Landpartie die Stimme erhebt und Lieder von Schubert singt, die dieser für den Freundeskreis komponiert hat. Im kammermusikalischen Rahmen, begleitet von einem sehr kompetenten Pianisten.

    Da eine solche Aufnahme wahrscheinlich wenig Chance auf eine reguläre Wiederveröffentlichung hat, sollte man die Angebote nutzen !

    Blochwitz könnte sich über diesen Beitrag bei silvae freuen, würde er ihn kennenlernen.Schlie´lich hat er bald Geburtstag!

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  3. Ich habe ihm eine Mail an die Adresse seiner Hochschule geschickt, vielleicht liest er es ja.

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  4. Wie sehr einem das Timbre eines Sängers, einer Sängerin zusagt, ist höchst sujektiv und letztlich nicht erklärbar.Warum finde ich das Timbre von Blochwitz anrührender als dasjenige von Schade? Ich kann es nicht erklären,oder, wenn ich es täte, wären die Argumente nicht hinreichend.
    In einer vergleichenden Darstellung der Müllerin sollte weder Protschka noch Schreier fehlen, der eine Aufnahme mit Gitarrenbegleitung,Ragossnig gemacht hat und bei dieser Aufnahme auch sehr lyrisch singt.

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  5. Die Aufnahme der 'Schönen Müllerin' mit Peter Schreier und Konrad Ragossnig ist in diesem Blog schon mehrfach genannt worden. Bei Josef Protschka hat dieser Blogger noch keine endgültige Meinung.

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  6. http://www.amazon.de/Mozart-W-A-Lieder/dp/B004A381FE/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1377847067&sr=8-3&keywords=protschka+mozart

    ist für mich der Beleg, was für ein ausgezeichneter Mozart-Tenor uns entgangen ist.Es gibt so gut wie keine Opernaufnahmen von ihm.(dazu die herrliche Klavierbegleitung von Holl, Anschlag vom Feinsten)
    Danke nochmals für diese so bereichernden Blog!

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  7. Daß Komponisten die Intention des Dichters mißverstehen, soll öfter vorkommen.
    Die Zeile "Das arme Veilchen, es war ein herzigs Veilchen" stammt auch nicht von Goethe, soweit ich weiß, und hat den Dichter zu weißer Glut erzürnt.

    Auf meinen nächsten Streifzügen durch antiquarische Plattenläden werde ich auf Blochwitz achten.

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  8. DEAR JAY.
    ICH BIN GERN BEREIT FRAGEN ZU MEINER PERSON ZU BEANTWORTEN.
    ÜBER. HPBLOCHWITZ@AOL.COM KÖNNEN SIE DIREKT MIT MIR IN VERBINDUNG TRETEN
    Mit freundlichen Grüßen HANS PETER BLOCHWITZ

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