Donnerstag, 8. November 2018

Uniklinik


Da wirst Du was zu schreiben haben, sagten die Freunde, die mich jeden Abend anriefen. Ich hatte mein IPhone mit in die Uniklinik genommen (jedes andere Handy hätte es auch getan). Mein Hausarzt hatte mich in die Uniklinik geschickt, in der Hoffung, dass die herausfänden, weshalb ich nicht richtig gehen kann. Ich habe über diese Eintrübung der Gesundheit ja schon in den Posts Poems are the MRIs of the soul,  Gehen - Schreiben und Orthopäden geschrieben. Und ich werde mit großer Süffisanz über Europas größte Klinikbaustelle schreiben.

Aber erstmal: ich bin wieder da. Meine gute Laune war nie weg. Gehen kann ich immer noch nicht. Es gab nette Ding im Klinikum. Zum Beispiel die hübsche blonde polnische Putzfrau, die vier Sprachen spricht. Die verdient allerdings nicht so viel wie der oberste Verwaltungschef. Der ist der Bruder von Olaf Scholz und verdient 640.000 Euro im Jahr. Ich werde auch nette Dinge über das Essen (erstklassig, wenn man die 1. Klasse gebucht hat) sagen. Und über die kompetenten Schwestern. Über die Ärzte gibt es nix Gutes zu sagen.

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