Samstag, 5. November 2016

Uwe Seeler


Uwe Seeler wird achtzig, da sind herzliche Glückwünsche angesagt. Als ich ihn das erste Mal sah, da war er noch keine zwanzig und spielte in einer Hamburger Schülerelf. Wie doch die Zeit vergeht. Zum Geburtstag heute lassen wir mir mal eben die Gruppe LaLeLu ein wunderbar schräges ⚽️Lied singen. Sie könnten auch noch dieses Gedicht lesen. Ist aber leider nicht auf dem Niveau wie das Gedicht, das der österreichische Schriftsteller Friedrich Torberg auf ⚽️Mathias Sindelar geschrieben hat. Oder Eckhard Henscheid mit seiner Hymne auf ⚽️Bum Kun Cha, Carol Ann Duffys Gedicht auf ⚽️David Beckham nicht zu vergessen.

Uns Uwe: ein Leben ohne Skandale. Nicht nach Mailand gegangen, obgleich die eine Million geboten hatten. Niemals Ferrari gefahren wie Günter Netzer oder Rolls Royce wie ⚽️Georgie Best. Einmal vom Platz gestellt, völlig unberechtigt. Der Schiedsrichter musste beim Verlassen des Spielfelds von Schirmen geschürzt werden. Das war 1957 am Rothenbaum, das wollte für Norddeutsche viel heißen, wenn sie sich so echauffierten. Als Spieler war Uwe Seeler immer fair, als Mensch immer geradeaus. Wahrscheinlich gilt für ihn, was der Philosoph ⚽️Albert Camus über den Fußball gesagt hat: Alles, was ich schließlich am sichersten über Moral und menschliche Verpflichtung weiß, verdanke ich dem Fußball.

Uwe Seeler war schon häufig in diesem Blog, ich liste das unten mal auf. Ich habe Uwe Seeler in vielen Spielen gesehen, auch in dem Spiel, das er als das denkwürdigste seiner Laufbahn bezeichnete. Das war kurz nach der roten Karte. Sie sollten jetzt einmal den Post ⚽️Hannover 96 lesen, dann wissen Sie alles darüber. Und wenn Borussia Dortmund heute aus reiner Nettigkeit den HSV gewinnen ließe, dann wäre Uwes Geburtstag perfekt.


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