Dienstag, 20. September 2011

Vor dem Sturm


Als ich vor Jahren Günter Grass' Roman Ein weites Feld las, merkte ich, dass mir bei meinen Fontane-Kenntnissen etwas fehlte: ich hatte Vor dem Sturm nie gelesen. Der erste Roman von Fontane, der auch sein längster ist, wird in Ein weites Feld ständig zitiert. Es war mir schnell klar, dass mir nichts anderes übrig blieb, als Fontanes Erstling zu lesen, nachdem ich die 781 Seiten von Ein weites Feld bewältigt hatte. Und so kaufte ich mir im Antiquariat für zwei Euro fünfzig eine schöne alte Ausgabe aus dem Verlag von Th. Knaur Nachf. aus den zwanziger Jahren, die mir auf dem Titelblatt versicherte, eine Vollständige Ausgabe zu sein. Das ist bei dem Roman nicht unwichtig, denn die Erstveröffentlichung in der Zeitschrift Daheim 1878 war stark gekürzt.

Manche Buchausgaben haben später diese gekürzte Fassung nachgedruckt. Manche Werkausgaben, wie zum Beispiel die zweibändige Hanser Ausgabe, nahmen den Roman nicht in die Ausgabe auf. Er galt als unreifes Jugendwerk (Fontane war beinahe sechzig als der Roman erschien), ein Illustriertenroman, nicht zu vergleichen mit dem Alterswerk, mit Effi Briest oder dem ➱Stechlin. Als der damalige Papst der deutschen Germanistik Julius Petersen 1928 im Euphorion über Fontanes Altersroman schrieb, war ihm Vor dem Sturm keiner Erwähnung wert. Es hat in der Fachwissenschaft lange gedauert, bis man den Roman zur Kenntnis genommen hat. Wahrscheinlich ist Peter Demetz, gerade Professor in Yale geworden, der erste gewesen, der zu dieser Umwertung beigetragen hat.

Der Roman hat eine lange Entstehungsgeschichte. Fontane hat ihn als Schmerzenskind, aber auch als einziges Glück in dieser für mich trostlosen Zeit bezeichnet. Die ersten Überlegungen, diesen historischen Roman aus der Zeit der preußischen Befreiungskriege zu schreiben, fallen in die 1850er Jahre, begonnen wurde er wahrscheinlich 1863. 1865 schließt Fontane mit dem Verleger Hertz (bei dem die Buchausgabe dann in zwei Bänden 1878 erscheint) einen Vertrag ab, Lewin von Vitzewitz soll der Roman damals noch heißen. Aber dann schreibt er erstmal die Kriegsbücher, über den Schleswig-Holsteinischen Krieg, über seine Gefangennahme im Krieg von 1870/71. Das mit dem ➱Schleswig-Holstein Buch war ihm keine Herzensangelegenheit, er wusste der Roman aber darf nicht ungeschrieben bleiben. Die Welt würde es freilich verschmerzen können, aber ich nicht. So liegt die Sache. Ich möchte das Kriegsbuch schreiben, weil der Roman, wenn Gott mich leben läßt, doch unter allen Umständen geschrieben wird. Man hat beinahe das Gefühl, dass der Balladenautor Fontane, der Verfasser der Wanderungen durch die Mark Brandenburg, sich vor seinem ersten Roman ein wenig fürchtet.

Vor dem Sturm mit dem Untertitel Roman aus dem Winter 1812 auf 13 ist ein historischer Roman. Den Hinweis auf die sechzig Jahre zwischen der Handlung und dem Roman, den Sir Walter Scott mit seinem Waverley, or, ’tis sixty years since gegeben hatte, hat Fontane aufgenommen. Er hat sich, während er am Roman schrieb, dazu auch in den siebziger Jahren in seinen langen Essays zu Willibald Alexis (dem märkischen Scott) und Sir Walter Scott geäußert. Es ist ein Zeit- und Sittenbild einer Gesellschaft im Umbruch, wobei ihm die Schilderung der kleinen Leute (auch darin folgt er Scott) wichtiger ist als das große Weltgeschehen: Mit anderen Worten, auf Schilderungen des Kleinlebens in Dorf und Stadt kommt es mir an: - die großen historischen Momente laß ich ganz beiseite liegen oder berühre sie nur leise. In diesem Punkt ist der Roman sicher mit Tolstois Krieg und Frieden vergleichbar. Fontanes erster Roman "Vor dem Sturm" ist das preußische Gegenstück zu Tolstois "Krieg und Frieden" sagt heute die Verlagswerbung des Aufbau Verlages. Dieser Satz drängte sich damals auch mir auf, aber das lag auch daran, dass ich gerade nach jahrzehntelangem Zögern endlich Krieg und Frieden gelesen hatte.

Die beiden Bände von Vor dem Sturm des Aufbau Verlages sind natürlich das, was sich jeder Philologe wünscht. Die Gelehrsamkeit der Annotationen von Gotthard Erler (links) kann man gar nicht genug loben. Ich bin auch heute froh, dass ich bei ➱Eschenburg die acht Bände der Romane des Aufbau Verlags zum Spottpreis von 32 Euro gekauft habe. Wenn man alle Anmerkungen sorgfältig gelesen hat, wird man vielleicht den Roman ein zweites Mal lesen. Aber meine erste Lektüre war ganz unphilologisch, die Lektüre eines Lesers. Dafür brauchte ich die philologische Gelehrsamkeit von Gotthard Erler nicht, dafür brauchte ich nur einen zuverlässigen Text. Aber ich dachte mir beim Lesen die ganze Zeit: Leute, wie habt ihr übersehen können, dass dies ein großer Roman ist? Das fand auch Gustav Seibt in der Süddeutschen als er im Januar dieses Jahres den gerade in der ➱Großen Brandenburger Ausgabe erschienen Roman rezensierte.

Es liegt viel Schnee in dem Roman. Es liegt nicht nur viel Schnee in Hohen-Vietz, es liegt auch viel Schnee in Moskau und an der Beresina, von wo Napoleons geschlagenes Heer jetzt zurückschwappt. Dies ist der Winter, in dem Wilhelm Müller sich als Freiwilliger zum Kampf gegen Napoleon melden wird. Er wird eines Tages Die Winterreise schreiben. Vor dem Sturm hat nichts von dieser romantischen Tragik und Todessehnsucht, Vor dem Sturm hat auch nichts von der patriotischen Großmannssucht des Preußentums, die in Deutschland ausgebrochen ist, als Fontane des Roman vollendet. Zwischen Vor dem Sturm und dem Stechlin, dem ersten und dem letzten Roman von Fontane, liegen zwanzig Jahre. Und dennoch macht es wenig Sinn, von Frühwerk oder Spätwerk zu sprechen. Fontane ist in den zwanzig Jahren, in denen der Roman in ihm reifte, zum Romancier geworden. Die Lektüre von Sir Walter Scott und Willibald Alexis gehörte zu den Lehrjahren. Das Schreiben der Wanderungen war sein Gesellenstück. Und er wenn er jetzt zu schreiben beginnt, ist er ein Meister des Romans, der nichts mehr dazulernen muss. Auch in diesem ersten Roman liegt viel melancholische Altersweisheit, die mit leichter Hand dargeboten wird. Wenn man Vor dem Sturm mit dem Stechlin im Hinterkopf liest, wird man überrascht sein, wie viel Ähnlichkeiten es zwischen den Romanen gibt.

Natürlich darf das Spökenkiekersche bei Fontane nicht fehlen. Der abschließende siebte Band des Aufbau Verlags zu den Wanderungen durch die Mark Brandenburg, der eine Vielzahl von bisher unveröffentlichten Materialien enthält, hat gleich auf Seite drei eine Spukgeschichten etc. betitelte Liste. Ohne ein bisschen Spuk wäre ein Fontane Roman kein Fontane Roman, ob das nun dieser kleine See im Stechlin ist, der mit den vulkanischen Erschütterungen von Hawaii und Island verbunden scheint und um den sich zahlreiche Sagen ranken. Oder der geheimnisvolle Chinese in Effi Briest (der aber nicht so richtig passt, weil er eine Art Angstapparat aus Kalkül ist). Doch es gibt in Effi Briest noch eine weiße Frau, und die taucht auch in Vor dem Sturm auf. Und es gibt hier eine alte Weissagung, die am Schluss wahr wird. So etwas ist immer schön.

Die kleinen Pensionsmädchen haben gar so unrecht nicht, wenn sie bei Briefen oder Aufsätzen alle Heiligen anrufen: ,wenn ich nur erst den Anfang hätte.' Bei richtigem Aufbau muß in der ersten Seite der Keim des Ganzen stecken. Daher diese Sorge, diese Pusselei. Das schreibt Fontane zwei Jahre nach Vor dem Sturm. Zugegeben, der Anfang hat nicht diese unübertroffene und unübertreffliche Form wie Effi Briest, aber es ist ein Anfang, der uns in den Roman hineinlässt:

Es war Weihnachten 1812, Heiliger Abend. Einzelne Schneeflocken fielen und legten sich auf die weiße Decke, die schon seit Tagen in den Straßen der Hauptstadt lag. Die Laternen, die an langausgespannten Ketten hingen, gaben nur spärliches Licht; in den Häusern aber wurde es von Minute zu Minute heller, und der »Heilige Christ«, der hier und dort schon einzuziehen begann, warf seinen Glanz auch in das draußen liegende Dunkel.
   So war es auch in der Klosterstraße. Die »Singuhr« der Parochialkirche setzte eben ein, um die ersten Takte ihres Liedes zu spielen, als ein Schlitten aus dem Gasthof »Zum grünen Baum« herausfuhr und gleich darauf schräg gegenüber vor einem zweistöckigen Hause hielt, dessen hohes Dach noch eine Mansardenwohnung trug. Der Kutscher des Schlittens, in einem abgetragenen, aber mit drei Kragen ausstaffierten Mantel, beugte sich vor und sah nach den obersten Fenstern hinauf; als er jedoch wahrnahm, daß alles ruhig blieb, stieg er von seinem Sitz, strängte die Pferde ab und schritt auf das Haus zu, um durch die halb offenstehende Tür in dem dunklen Flur desselben zu verschwinden. Wer ihm dahin gefolgt wäre, hätte notwendig das stufenweise Stapfen und Stoßen hören müssen, mit dem er sich, vorsichtig und ungeschickt, die drei Treppen hinauffühlte.
   Der Schlitten, eine einfache Schleife, auf der ein mit einem sogenannten »Plan« überspannter Korbwagen befestigt war, stand all die Zeit über ruhig auf dem Fahrdamm, hart an der Öffnung einer hier aufgeschütteten Schneemauer. Der Korbwagen selbst, mutmaßlich um mehr Wärme und Bequemlichkeit zu geben, war nach hinten zu, bis an die Plandecke hinauf, mit Stroh gefüllt; vorn lag ein Häckselsack, gerade breit genug, um zwei Personen Platz zu gönnen. Alles so primitiv wie möglich. Auch die Pferde waren unscheinbar genug, kleine Ponys, die gerade jetzt in ihrem winterlich rauhen Haar ungeputzt und dadurch ziemlich vernachlässigt aussahen. Aber wie immer auch, die russischen Sielen, dazu das Schellengeläut, das auf roteingefaßten, breiten Ledergurten über den Rücken der Pferde hing, ließen keinen Zweifel darüber, daß das Fuhrwerk aus einem guten Hause sei.
   So waren fünf Minuten vergangen oder mehr, als es auf dem Flur hell wurde. Eine Alte in einer weißen Nachthaube, das Licht mit der Hand schützend, streckte den Kopf neugierig in die Straße hinaus; dann kam der Kutscher mit Mantelsack und Pappkarton; hinter diesem, den Schluß bildend, ein hochaufgeschossener, junger Mann von leichter, vornehmer Haltung. Er trug eine Jagdmütze, kurzen Rock und war in seiner ganzen Oberhälfte unwinterlich gekleidet. Nur seine Füße steckten in hohen Filzstiefeln. »Frohe Feiertage, Frau Hulen«, damit reichte er der Alten die Hand, stieg auf die Deichsel und nahm Platz neben dem Kutscher. »Nun vorwärts, Krist; Mitternacht sind wir in Hohen-Vietz. Das ist recht, daß Papa die Ponys geschickt hat.«

Ja, so kann man anfangen. Man bewundert den Reichtum der beobachteten Details. Willibald Alexis (links) hatte seinen Roman Isegrimm (der das gleiche Thema behandelt wie Fontane) auch mit einer Kutschfahrt anfangen lassen, aber wenn man sein erstes Kapitel ➱Die Schwedenschanze mit dem ➱ersten Kapitel von Fontane vergleicht, dann liegen doch Welten zwischen den beiden Romanen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Fontane die Kutschfahrt als kleine ironische Reverenz an den märkischen Scott  (dessen Romane er während der Arbeit an Vor dem Sturm las) in den Roman geschrieben hat. Aber selbst wenn Fontane in seinem ersten Roman dem Feuilleton noch näher ist als dem literarischen Olymp, solche Sätze wie Alexis hätte er nie geschrieben: In der Kalesche saß ein hochgewachsener Mann mittlerer Jahre, dessen mit Zobel besetzte Wildschur den vornehmen Herrn andeutete. Nachlässig zurückgelehnt, nahm er den größten Teil des Sitzes ein, den er mit einem anderen teilen sollte. Der neben ihm war ein junger schmächtiger Mann von blassem Gesicht, aber dunkelglänzenden Augen. Sein schwarzes Haar fiel unter dem Hut in lockenförmiger Kräuselung über beide Seiten herab, in einer Art, wie es damals noch nicht Mode war.

Bei Fontane sind die Details und Nebensächlichkeiten nicht aus den Trivialromanen für Dienstmädchen geklaut. Wenn man sich die Tagebucheintragungen und die Skizzen und Vorstudien anschaut, wird man sehen, dass selbst hinter Kleinigkeiten eine wirkliche Welt steht. Und es sind diese bewunderswerten Nebensächlichkeiten im ganzen Roman, wenn es zum Beispiel im Kapitel Geheimrat von Ladalinski heißt: Der Geheimrat hatte mittlerweile seine Lektüre beendet; er schob die Blätter beiseite und klingelte. Ein eintretender Diener brachte die Schokolade, und ehe er noch das Zimmer wieder verlassen konnte, kam schon das Windspiel aus seinem Korbe herbei, diesmal nicht verdrießlich, und drängte sich an die Seite seines Herrn. Der Geheimrat lächelte und warf ihm die Biskuits zu, denen diese Zärtlichkeit gegolten hatte. Hier kennt jemand die Welt. Und die Hunde.

Es gibt in Vor dem Sturm viele Digressionen und Einschübe. Es sei kein eigentlicher Roman hat Ludwig Pietsch gemäkelt, zu wenig action, zuviel von behaglich mit Lust und Liebe bei der Detailmalerei verweilend. Aber ist das für einen Roman ein Nachteil? Im Stechlin passiert handlungsmäßig auch nicht so furchtbar viel, wie Fontane ironisch sagte: Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht. Aber man merkt hier dem Roman bei allen Einschüben schon an: hier will einer sehr viel Material loswerden, das er in zwanzig Jahren gesammelt hat. In der Dichtergesellschaft Kastalia, die sehr Fontanes literarischem Herrenclub Tunnel über der Spree ähnelt, trägt ein Balladendichter namens Hansen Grell (dem jungen Fontane nicht unähnlich) eine Ballade vom General Seydlitz (von Theodor Fontane) vor. Und an zwei Stellen erhalten wir Berichte über Schlachten aus den napoleonischen Kriegen - damit wir bei allem Detail der kleinen Welt nicht vergessen, was in der großen Welt geschieht. So liest in der Dichtergesellschaft Kastalia ein Rittmeister von Hirschfeldt seine Erinnerungen aus dem Kriege in Spanien vor, und wenige Kapitel später trägt ein Herr von Meerheimb seine Erzählung von der Schlacht von Borodino vor. Manches ist natürlich auch aus dem Überreichtum der Wanderungen in den Roman gewandert, so findet sich der Feldwebel Klemm schon in dem Konvolut Geschichten aus Mark Brandenburg.

Und da ich beim Feldwebel Klemm bin, muss einiges über die Nebenfiguren gesagt werden. Den Kutscher Krist, der schon auf der ersten Seite erwähnt wird, kennen wir nach den ersten Seiten des Romans wie einen alten Bekannten. Arno Schmidt hat einmal gesagt, dass im viktorianischen Roman die Nebenfiguren in Wirklichkeit die Hauptfiguren sind. Er muss es wissen, er hat Wilkie Collins übersetzt und dem deutschen Lesepublikum die Brontës näher gebracht. Es ist etwas dran an diesem Satz mit den Nebenfiguren. Gerade bei Fontane. Natürlich kann man stundenlang über Berndt von Vitzevitz und Friedrich August Ludwig von der Marwitz (oben) diskutieren, aber eigentlich machen die Hauptfiguren nicht den Roman aus. Es sind die Nebenfiguren wie das Hoppemarieken, der General Bamme, die Tante Schorlemmer oder der Pastor Seidentopf. Und die vielen anderen. Ihretwegen, behaglich mit Lust und Liebe bei der Detailmalerei verweilend, liest man den Roman. Und man wird sie nicht wieder vergessen.

Und nun nichts mehr von Abschied.
   Über den Forstacker hin flog der Schlitten, in dem Lewin und Hirschfeldt saßen, an Hoppenmariekens Häuschen vorbei, und als sie gleich darauf wieder hügelab und am Flußufer hinfuhren, rollte plötzlich ein Ton wie dumpfer Donner herauf und verhallte in weiter Ferne.
   »Das Eis birst«, sagte Hirschfeldt. »Ein gutes Zeichen, unter dem wir ausziehen.«
Und in demselben Augenblicke begannen auch die Hohen-Vietzer Glocken zu klingen, und beide Freunde wandten sich unwillkürlich noch einmal zurück.
   »Was bedeutet uns ihr Klang?« fragte Lewin.
»Eine Welt von Dingen: Krieg und Frieden und zuletzt auch Hochzeit; Hochzeit, der glücklichsten eine, und ich, ich bin mit unter den Gästen.«
   »Sie sprechen, Hirschfeldt, als ob Sie's wüßten«, antwortete Lewin bewegten Herzens.
»Ja, Vitzewitz, ich weiß es, ich seh in die Zukunft.«


Ich möchte diesen kleinen Fontane Essay dem Pastor im Ruhestand Klaus Nebelung, einem großen Fontane Liebhaber, widmen. Er hat vor mehr als einem halben Jahrhundert die Jugendarbeit der Evangelischen Jugend in meinem Heimatort aufgebaut. Das hat mir und vielen meiner Generation damals sehr viel bedeutet. Tut es heute noch. Eigentlich wollte ich zu seinem Geburtstag im Oktober für ihn etwas über Fontane schreiben, aber dann sah ich im Kalender, dass der 20. September der Todestag von Theodor Fontane ist. Da musste ich dies einfach schreiben. Und dann kriegt Klaus Nebelung in drei Wochen nur eine Geburtstagskarte.

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