Dienstag, 17. Januar 2023
Sir Compton Mackenzie
Sonntag, 15. Januar 2023
Ingahild Grathmer
Freitag, 13. Januar 2023
Oskar Zwintscher
Ich habe endlich Ihr Selbstporträt gesehen. Das muß ich Ihnen auf alle Fälle sagen, daß es mir einen großen, großen Eindruck gemacht hat. Das ist ein wundervolles Bild. So fein in den Kontrasten, so intim und doch fast dekorativ. Es ist mir das Liebste, was ich bisher von Ihnen gesehen habe. (Wie freue ich mich einmal, bis ich viel mehr kenne, über Ihr Werk zu schreiben!), schreibt Rainer Maria Rilke am 18. Mai 1902 an den Maler Oskar Zwintscher. Er hatte das Bild in der 13. Großen Kunstausstellung des Bremer Kunstvereins in der Bremer Kunsthalle gesehen. Aus dieser Ausstellung heraus hat die Kunsthalle bei Ausstellungsende das Bild auch gekauft. 1902 war Zwintscher ein berühmter Mann. Aber der Ruhm des Mannes, der es versteht, uns die koloristischen und zeichnerischen Experimente der alten Meister, natürlich ins Moderne übersetzt, wieder nahe zu rücken, hat nicht lange gehalten.
Mittwoch, 11. Januar 2023
Kriminalpolizei
Kriminalpolizei, sagte die Stimme am Telephon. Ich wusste, dass es nicht die Kripo war, die Telephonnummer war unterdrückt. Das hat seinen Grund, sagte der Mann, der sich als Kommissar Weber vorstellte, das machen wir aus ermittlungstaktischen Gründen. Sie können aber auch bei der Polizeidirektion anrufen. Das war nun ein geschickter Schachzug, um verunsicherte Leute zu beruhigen. Und dann erzählte er mir diese Geschichte, die ich glauben sollte. Dass man in meiner Nachbarschaft zwei Leute festgenommen hätte. Rumänen. Dies Detail ist immer gut, wir glauben ja gerne, dass die Rumänen immer kriminell sind. Zigeuner eben. Die beiden Rumänen würden jetzt von seinem Kollegen, dem Hauptkommissar Knauer, im Präsidium vernommen. Sie hätten einen Zettel dabei gehabt, auf dem stände, dass ich viele Wertsachen und Bargeld in der Wohnung hätte. In meinem Safe. Das müsse er jetzt alles genau wissen.
Das konnte ich mir vorstellen, dass er das gerne wissen wollte. Es war mir die ganze Zeit klar, dass dies kein echter Kommissar, sondern ein Kleinkrimineller war, ein Trickbetrüger. Man liest ja immer davon, man hat sie aber selten wirklich am Telephon. Er hatte seinen Text vorbereitet, so wie ein Schauspieler seinen Text vorbereitet, er wusste auf alles eine Antwort. Er hatte ein Drehbuch für das Ganze. Ich ließ ihn reden. Irgendwann wurde es mir zuviel, ich sagte ihm, dass er kein Kriminalkommissar, sondern ein Krimineller sei. Jetzt war er beleidigt. Wie können Sie es wagen, einen deutschen Kriminalkommissar zu beleidigen. Ich schicke Ihnen gleich mal eine Funkstreife vorbei. Ich sagte: Darauf warte ich gerne und legte auf.
Dann rief ich die richtige Polizei an und erzählte einer netten Beamtin die ganze Geschichte. Sie nahm das alles sorgfältig auf. Sie fragte mich, ob ich im Telephonbuch stände und riet mir, meinen Eintrag dort löschen zu lassen. Ich stehe seit fünfzig Jahren im Telephonbuch, das war früher etwas Seriöses. Heute offenbar nicht mehr.
Aber der Abend war noch nicht zu Ende. Eine Stunde nach dem Telephonat mit der Polizei rief mich erneut ein Kriminalkommissar an. Diesmal nicht mit unterdrückter Nummer, sondern mit der Nummer 110. Die Polizei ruft niemals mit dieser Nummer an. Er hatte eine sonore Stimme und konnte sich wie ein gebildeter Mensch ausdrücken. Und er begann wieder mit der Geschichte mit der Nachbarschaft. Ich unterbrach ihn und fragte: Sind das die Rumänen, von denen mir ihr Kollege Weber von einer Stunde erzählt hat? Jetzt war er für einen Augenblick unsicher. Und dann sagte ich: Ihr Kleinkriminellen, ihr müsst mal eure Anrufe abstimmen. Er sagt Ja und legte auf.
Eine Woche später konnte ich in der Zeitung lesen, dass die Anrufe der Kriminellen, die sich als Polizisten ausgäben, stark zugenommen hätten. Zwei Wochen später kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, die mir mitteilte, dass man die Untersuchungen eingestellt hätte. Es erschien aussichtlos, da jemanden zu greifen, selten wird mal jemand von der Bande festgenommen.
Aber die Betrüger geben nie auf. Am letzten Sonntagabend war eine Frau am Apparat. Sie sagte, dass sie die Einsatzleiterin des 3. Polizeireviers sei. Sie war sehr energisch. Und sie erzählte auch wieder eine Geschichte, die sich gerade in der Nachbarschaft abgespielt hatte. Bei mir um die Ecke hätte man eine 86-jährige Dame überfallen. Aber bevor die angebliche Polizeibeamtin ihr Programm abspulen konnte, fragte ich sie, warum sie mit unterdrückter Nummer anriefe. Das liegt an unserer abhörsicheren Kryptoleitung, sagte sie. Ich hörte der energischen Einsatzleiterin noch ein wenig zu. Die Etablierung der Glaubwürdigkeit ist ja erst der Anfang der Geschichte, irgendwann wollen sie mit neuen Erzählungen an das Geld des Angerufenen. Ich beendete das Gespräch, indem ich sagte, dass zwischen ihr und den Randalierern von Silvester kein großer Unterschied sei. Ins Gefängnis gehörten sie alle. Jetzt war sie richtig beleidigt. Ich legte auf. Dann rief ich das 3. Polizeirevier an. Sie hatten keine Einsatzleiterin. Und keine abhörsichere Kryptoleitung. Mein Gott, hört das nie auf? sagte der Beamte am Telephon. Es hört offenbar nie auf. Die Band Erste allgemeine Verunsicherung hatte schon recht, als sie Das Böse ist immer und überall sangen.
Sonntag, 8. Januar 2023
C'est à Hambourg
Der Engländer würde sagen: The pot calling the kettle black. Ja, da haben sich zwei gefunden. Beides Dünnbrettbohrer, aber beide mit riesigem Ego.
Freitag, 6. Januar 2023
das kleine Fischweib
Das ist Carl Jacobsen im Jahre 1896, er ist einer der reichsten Dänen. Ihm gehört die Ny Carlsberg Brauerei. Mit seinem Vermögen tut er viele gute Werke. Er hat auch die Ny Carlsberg Glyptotek gegründet. Das ist nicht so meine Sache, ich habe mit Plastiken meine Schwierigkeiten. Das habe ich vor vielen Jahren meinem Onkel Karl gestanden, der Bildhauer war. Ich habe aber natürlich eine Plastik von ihm. Und ich war natürlich auch in der Glyptotek in Kopenhagen und besitze sogar einen Katalog. Das Haus von Jacobsens Eltern war voll mit Werken von Bertel Thorvaldsen, den mag ich auch nicht besonders, aber er hat hier schon einen Post.
Den Post musste ich damals schreiben, weil mir die Astrid diesen fetten Katalog Bertel Thorvaldsen (1770-1844): Der dänische Bildhauer und seine Freunde geschenkt hat. Also, kurz gesagt, der Bierbrauersohn Carl Jacobsen ist mit Statuen aufgewachsen, und er hat im Anschluss an eine Italienreise mit seinem Vater die Münchener Glyptothek kennengelernt, die einen großen Eindruck auf ihn gemacht hat. Er lernt auch den Archäologen Wolfgang Helbig kennen, der für ihn in Rom einkaufen soll: Eine so schöne, vielseitige und lehrreiche Skulpturensammlung wie nur möglich. Und da es in Kopenhagen noch fast gar nichts gibt, können wir anfangen, wo wir wollen.
Was es bisher in Kopenhagen an Plastiken gab, stand in der Akademie und diente den Malern zum Studium, wie wir es hier auf dem Bild von Knut Baade sehen können. Carlsberg will, dass nicht nur Künstler, sondern jeder die Kunst sehen kann. Von nun an kauft er mehr und mehr. Klassik und Moderne, seine Glyptothek wird auch eine große Rodinsammlung haben. Der Kuss, der schon in dem Post Nackt zu sehen ist, ist auch dabei. Und Jacobsen schenkt seiner Heimatstadt nach der Maxime Den levende kunst hører det levende folk til eine Statue nach der anderen. Eine davon kennen wir alle.
Am zweiten Weihnachtstag des Jahres 1909 ist Carl Jacobsen in der königlichen Oper, es gibt ein eventyrballet in drei Akten. Mit Musik. Die Musik ist von Fini Valdemar Henriques, damals einer der beliebtesten Komponisten des Landes. Vieles von seinen Kompositionen wird in Dänemark heute noch gespielt. Es ist zum Beispiel eine CD lieferbar, auf der Christina Bjørkøe ✺Klavierstücke von ihm spielt. Christina Bjørkø kennen Sie schon aus mehreren Posts, weil sie die Goldberg Variationen so schön spielt. Wenn Sie etwas von der Musik dieses Abends hören wollen, dann klicken Sie ✺hier und ✺hier. Das Thema des Ballets am Weihnachtstag kennt jeder Zuschauer. Es ist Den lille havfrue, das Märchen von H.C. Andersen von der kleinen Meerjungfrau, deren Haut so rein und so fein wie ein Rosenblatt war, ihre Augen so blau wie die tiefste See. Die kleine Meerjungfrau spielt die Primaballerina Ellen Price.
Jacobsen, Bierbrauer und Kunstmäzen, ist von der Aufführung begeistert. Und da neben dem Bier und der Kunstförderung Statuen und Skulpturen sein Leben ausmachen, will er sofort eine Bronzestatue von Ellen Price als kleine Meerjungfrau haben. Die Primaballerina erklärt sich bereit, dem Bildhauer Edvard Eriksen (hier mit seiner Ehefrau Eline Vilhelmine Møller) Modell zu sitzen. Eriksen ist noch jung, aber schon sehr berühmt, im Vorjahr hatte er die Statuen für den Sarkophag von Christian IX und Königin Louise gestalten dürfen. Die Arbeit an der Statue gestaltet sich schwierig. Als Ellen Price erfährt, dass sie dem Bildhauer nackt Modell sitzen soll, lehnt sie das kategorisch ab. Eriksen könne ihr Gesicht modellieren, aber dann ist Schluss.
Für den Rest der Nixe wird Eriksen seine Ehefrau als Modell nehmen, aber es ist immer noch nicht klar, wie die Skulptur aussehen soll. Jacobsen will eine Nixe mit Fischschwanz, Eriksen eine Menschenfrau mit Beinen. Am Ende gibt es einen Kompromiß, die Figur bekommt Beine, die in einen Fischschwanz enden. Meine Erfahrung sagt mir: Wenn man Künstler machen lässt, was sie wollen, wird es am besten, wird Jacobsen sagen. Das hier ist Alice Eriksen, die Enkelin von Edvard und Eline Eriksen mit einer Kopie der Figur, die wir alle kennen.
Alice Eriksen, die mit ihren Brüdern bis 2029 die Rechte an den verkleinerten Kopien der Skulptur hat, hat in einem Interview gesagt, dass es niemals zur Diskussion stand, dass die Primaballerina Ellen Price nackt posierte. Das hätte meine Großmutter nicht zugelassen, sie saß schließlich bei allen Frauen-Skulpturen ihres Mannes Modell. Neben den kleinen Kopien, die niemals so groß sein dürfen wie das Original (das hatte Edvard Eriksen so verfügt), gibt es an einigen Orten der Welt autorisierte Abgüsse des Originals.
Carl Jacobsen konnte noch erleben, dass vier Jahre nach dem Balletabend die lille havfrue an der Langelinie aufgestellt wurde. Er brauchte nicht mehr zu erleben, was im letzten halben Jahrhundert mit der Skulptur, die zum Wahrzeichen von Kopenhagen geworden war, geschah. Heute vor 25 Jahren haben Unbekannte der Kleinen Meerjungfrau zum zweiten Mal den Kopf abgesägt. Das erste Mal war das 1964 geschehen. Das hatte Ellen Price, die sehr alt geworden ist, noch miterlebt, in dem Jahr, in dem die Plastik zum zweiten Mal ihren Kopf verlor, ist die Primadonna gestorben. Hatte die Neunzigjährige das noch mitbekommen, dass es wieder einen Anschlag auf die Figur gegeben hatte, die auch ein Teil von ihr war? Man konnte die Plastik immer wieder originalgetreu restaurieren, denn man besaß noch das Gipsmodell des Bildhauers. Aber die Dekaptation vor einem Vierteljahrhundert war nicht das Ende der Untaten. Immer wieder wurde aus schier Schandudel das kleine Fischweib bemalt und besudelt. Wahrscheinlich klebt sich irgendwann noch ein Klimakleber an ihr fest.
Wenn Sie die Geschichte der kleinen Seejungfer von H.C. Andersen lesen wollen, dann gibt es hier einen Link zum Projekt Gutenberg. Oder zum dänischen Original. Andersens Märchenfigur war schon mehrfach in diesem Blog. Zum einen im letzten Jahr in einem kurzen Post, der nicht ganz ernst heißt. Zum anderen gab es hier 2011 schon einen längeren kulturhistorischen Post mit dem Titel Meerjungfrauen + Waldnixen. Wenn ich einen Scanner hätte, dann wäre hier das Photo zu sehen, wie ich vor sechzig Jahren an der Langelinie die kleine Dame betrachte. Und diese eleganten beigen Chinos anhabe. Man kann auf dem Photo auch sehen, was man auf jedem Photo sehen kann: die lille havfrue ist sehr klein. Aber sie hat eine große Wirkung. Die haben nackte Damen, die aus dem Wasser kommen, immer. Ob sie von Sandro Botticelli gemalt sind oder Ursula Andress heißen.
Mittwoch, 4. Januar 2023
Zur Sache, Schätzchen
Heute vor fünfundfünfzig Jahren hatte der Film Zur Sache, Schätzchen Premiere. Das Publikum liebte den Film, die Kritik auch. Die sprach vom Neuen Deutschen Film, das Pamphlet dazu hatte Joe Hembus mit seinem Buch Der deutsche Film kann gar nicht besser sein geliefert. Das war 1961 in Bremen bei Schünemann erschienen, einem Verlag, der die konservativen Bremer Nachrichten herausgab und nicht für revolutionäre Neuerungen bekannt war. Der sich aber in den sechziger Jahren eine Reihe namens City Buch leistete, in der ganz erstaunliche Bücher erschienen. Wie zum Beispiel das erste Buch über den Western, Jean-Louis Rieupeyrouts Le Western, Ou le cinéma américain par excellence, in deutscher Übersetzung. Oder der Comic Barbarella von Jean-Claude Forest. Und Karl Mickinns Altweibersommer mit einer nackten Schönheit von Paul Wunderlich auf dem Schutzumschlag. Da war Joe Hembus bei Walther H. Schünemann schon richtig aufgehoben. Zwanzig Jahre später schrieb er zusammen mit dem Truffaut Spezialisten Robert Fischer das Buch Der Neue Deutsche Film. Das bei Goldmann erschienene Buch hatte ein Vorwort von Douglas Sirk.
Drei Tage nach Beginn der Dreharbeiten schrieben May Spils und ihr Hauptdarsteller Werner Enke das Drehbuch um. Der Film sollte wie Godards Außer Atem, mit dem er viele Ähnlichkeiten hat, mit dem Tod des Hauptdarstellers enden, aber jetzt war gerade in Berlin der Student Benno Ohnesorg erschossen worden. Soviel Realität wollte man dann doch nicht haben. Denn mit der Realität und den beginnenden Revolutionen auf der Straße hatte der Film wenig zu tun. Es sollte nicht böse enden. May Spils drehte 1968, als alles politisch wurde, einen unpolitischen Film über das Nichtstun.
Wenn man sich die Top Ten der erfolgreichsten Filme in Deutschland anschaut, dann muss man sagen, dass die wenig mit dem zu tun haben, was wir 1968 nennen, nichts von Vietnam, dem Prager Frühling oder den Bremer Straßenbahnunruhen. Die deutsche Filmwelt sah an der Kinokasse so aus:
1. Das Dschungelbuch (27.394.000)
2. Zur Sache, Schätzchen (6.500.000)
3. Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe (6.000.000
4. Zum Teufel mit der Penne (6.000.000)
5. Die Nichten der Frau Oberst (5.000.000)
6. Zur Hölle mit den Paukern (4.000.000)
7. Immer Ärger mit den Paukern (4.000.000)
8. Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe II – Sexuelle Partnerschaft (3.500.000)
9. Die Wirtin von der Lahn (3.000.000)
10 Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung (3.000.000)
Von diesen Filmen habe ich nur Zur Sache, Schätzchen gesehen. Es gab andere Filme in den Kinos. Wie zum Beispiel Baisers volés und La mariée était en noir von Truffaut oder Les Biches von Chabrol, das war eine ganz andere Welt. Werner Enke und Uschi Glas machten den Film zum Kultfilm. Uschi Glas, die einen Nackauftritt verweigert hatte, war gleich in drei Filmen der Top Ten des Jahres 1968, neben Zur Sache, Schätzchen war sie auch in Zur Hölle mit den Paukern und Immer Ärger mit den Paukern zu sehen. Und in dem Edgar Wallace Film Der Gorilla von Soho. Die beinahe gleichaltrige Catherine Deneuve hatte da schon Die Regenschirme von Cherbourg, Ekel, Leben im Schloß und Belle de Jour gedreht.
Die deutsche Komödie aus dem Jahre 1968, die mit https://zursacheschaetzchen.de eine eigene Internetseite hat, hat sich gehalten. May Spils und Werner Enke versuchten mit mehreren Filmen an diesen Erfolg anzuknüpfen, das hätten sie lassen sollen. Diese Schwabinger Leichtigkeit konnte man nicht wiederholen. Wenn Sie wollen, können Sie den Film ✺hier sehen. Und wenn Sie noch mehr über den Film wissen wollen, dann klicken Sie den Post Uschi Glas an, den ich zum siebzigsten Geburtstag von Apanatschi geschrieben habe.


























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